Termine 2014
09.01.2014 24H DUBAI 2014 Vorbericht Rennbericht Bilder
14.03.2014 12H ITALY 2014 Vorbericht Rennbericht Bilder
21.03.2014 VLN - Probe- und Einstellfahrt Vorbericht Rennbericht Bilder
22.03.2014 VLN - Probe- und Einstellfahrt Vorbericht Rennbericht Bilder
29.03.2014 VLN - 60. ADAC Westfalenfahrt Vorbericht Rennbericht Bilder
12.04.2014 VLN - 39. DMV 4-Stunden-Rennen Vorbericht Rennbericht Bilder
26.04.2014 VLN - 56. ADAC ACAS H&R-Cup Vorbericht Rennbericht Bilder
17.05.2014 VLN - 45. Adenauer ADAC Simfy Trophy Vorbericht Rennbericht Bilder
30.05.2014 12H ZANDVOORT 2014 Vorbericht Rennbericht Bilder
19.06.2014 24H Nürburgring 2014 Vorbericht Rennbericht Bilder
05.07.2014 VLN - 54. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen Vorbericht Rennbericht Bilder
02.08.2014 VLN - 37. RCM DMV Grenzlandrennen Vorbericht Rennbericht Bilder
23.08.2014 VLN - Opel 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen Vorbericht Rennbericht Bilder
05.09.2014 24H BARCELONA 2014 Vorbericht Rennbericht Bilder
13.09.2014 VLN - 46. ADAC Barbarossapreis Vorbericht Rennbericht Bilder
11.10.2014 VLN - ROWE DMV 250-Meilen-Rennen Vorbericht Rennbericht Bilder
25.10.2014 VLN - 39. DMV Münsterlandpokal Vorbericht Rennbericht Bilder
22.11.2014 VLN - Jahressiegerehrung     Bilder
29.11.2014 Bonk motorpsort - Weihnachtsfeier     Bilder
         

27.10.2014 - Zum Abschluss ein „normales“ Rennen mit Klassensieg und ohne Unfall

Die Erleichterung stand Michael Bonk ins Gesicht geschrieben: „Endlich mal ein normales Rennen für uns.“ Der Teamchef von Bonk motorsport konnte beim Finale der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am vergangenen Wochenende nicht nur den Klassensieg im Opel Astra OPC Cup sondern auch ein unfallfreies Rennen feiern. „Wenn so Klassensiege für dich zur Normalität geworden sind, dann ist eine Saison wie in diesem Jahr für Dich echt die Hölle“, konstatierte der Münsteraner rückblickend.

Auch für seine Mannschaft war es in diesem Jahr nicht leicht, mit den Rückschlägen umzugehen. „Die Jungs arbeiten stundenlang in der Werkstatt und müssen unter Zeitdruck alle Autos wieder top vorbereiten. Wenn dann wieder ein Unfall kommt, nagt das schon an den Nerven“, Michael Bonk lobte sein Team, nie die Moral verloren zu haben. „Glücklicherweise gibt es innerhalb des Teams keinen Zoff zwischen Boxencrew und Fahrern. Alle wissen, dass es mal Unfälle geben kann – ob unverschuldet oder nicht. Das komplette Team steht aber füreinander ein und wir gewinnen genauso zusammen, wie wir dann eben auch manchmal zusammen verlieren.“

Umso schöner war für ihn und sein Team der Ausgang des letztens Rennens in diesem Jahr. Im Opel Astra OPC Cup lieferten Mario Merten und Jürgen Nett im Westfalen Opel ein richtig packendes Rennen. Im Qualifying noch im vorderen Drittel, wollten die beiden sofort zum Angriff blasen. Doch mehr als zwei Runden ließ die Rennleitung das nicht zu. Besser gesagt: die Eifel wollte es nicht. Denn dann senkte sich dichter Nebel über die Grandprixstrecke und der Lauf musste für zwei Stunden unterbrochen werden.

Danach setzten Merten und Nett ihre Jagd auf den Klassensieg fort und wurden am Ende belohnt. Grade einmal zwei Sekunden trennten die Sieger von den Zweitplatzierten. „Ich bin froh, dass wir endlich das zeigen konnten, was wir draufhaben, auch wenn es am Ende der Saison war“, sagte Michael Bonk.

Auch Alexander Mies, Daniela Schmid und Sandro Marsani bescherten dem Teamchef ein Lächeln. Denn das Trio holte sich mit dem zweiten Bonk-Astra den vierten Rang in der Klasse, was gleichzeitig Platz drei in der Opel-Wertung bedeutete. Der Werks-Opel von Kissling Motorsport fährt zwar in der gleichen Klasse mit, tritt aber in der Opel-Wertung nicht mit an. In der Jahresabrechnung landeten die beiden Bonk-Autos auf Platz 5 und 6. Dass Bonk motorsport den Titel im Opel Astra OPC Cup nicht mehr würde verteidigen können, stand ja seit zwei Rennen fest. „Dass wir am Ende noch so weit oben gelandet sind, stimmt mich aber zuversichtlich.“

In der BMW-Cup-Klasse fuhr Teamchef Michael Bonk erneut selbst mit. Gemeinsam mit Axel Burghardt und Jürgen Meyer wurde er auf Platz 9 in der straken Klasse abgewinkt. „Auch hier war unser Ziel unfallfrei anzukommen und das haben wir erreicht. Um im BMW-Cup vorne mitzufahren fehlt uns einfach noch die Erfahrung und das richtig Setup.“

Direkt hinter dem Teamchef kam der zweite Bonk-BMW ins Ziel. Die beiden Thailänder Manat Kulapalanont und Vutthikorn Intrapkuvasak fuhren zum ersten Mal mit dem BMW und für Bonk motorsport. „Mit dem Einsatz bin ich wirklich zufrieden. Die beiden haben sich an unsere Vorgaben gehalten und waren nicht schlecht unterwegs“, lobte der Teamchef.

Jetzt geht Bonk motorsport in die kurze aber wichtige Winterpause. „Wir werden in den nächsten Wochen klären, ob wir beim 24-Stunden-Rennen im Januar in Dubai antreten oder nicht. Danach richtet sich dann die weitere Planung für 2015“, erklärte Michael Bonk.

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22.10.2014 - Bonk bringt vier Autos zum Saisonfinale

Zwei BMW M235i Cup und zwei Opel Astra OPC Cup – das Saisonfinale der VLN Langstreckenmeisterschaft steht für Bonk motorsport ganz im Zeichen des Cup-Sports. Während es im Opel Cup noch um gute Platzierungen in der Meisterschaft geht, ist der BMW-Einsatz bereits auch schon ein Ausblick auf die kommende Saison.

„Wenn alles perfekt läuft, können wir im Opel Cup noch auf die Plätze 3 und 4 springen“, Michael Bonk weiß, dass es in der Tabelle aktuell richtig eng ist. Ganz vorne scheint die Meisterschaft entschieden doch dahinter streiten sich einige Teams um den letzten Podestplatz. „Als Realist gehe ich davon aus, dass wir am Ende auf Rang 4 und 5 abschließen können. Das haben wir zumindest selbst in der Hand“, Michael Bonk hofft sich mit seinem Team gut aus der Saison zu verabschieden.

Trotz des heftigen Unfalls im Streckenabschnitt „Schwedenkreuz“ beim zurückliegenden Rennen wird der Westfalen-Opel wieder an den Start gehen. Mario Merten und Jürgen Nett hoffen diesmal auf mehr Glück und eine gute Platzierung. Die beiden können mit ihrem Auto noch Rang 4 der Tabelle nach vorne kommen. Rang drei haben Alexander Mies, Daniela Schmid und Sandro Marsani im Visier. „Das wird sicher nicht leicht, aber ich weiß, dass die drei das drauf haben“, sagt der Teamchef des Münsteraner Rennstalls.

Exotisch wird an diesem Wochenende im BMW M235i Cup. Die Startnummer 691 wird von Manat Kulapalanont und Vutthikorn Inthrapkuvasak pilotiert. Beide Piloten kommen aus Thailand und fahren das erste Mal für Bonk motorsport. Im Zweiten BMW werden Axel Burghardt und der Teamchef Michael Bonk selbst Platz nehmen. „Ob noch ein dritter Pilot dazukommt, werden wir kurzfristig sehen“, sagte Bonk. Auch mit den beiden BMW will sich das Team gut aus der Saison verabschieden. Zudem blickt Michael Bonk auch schon auf die Saison 2015. „Welche Fahrer 2015 für uns fahren, entscheidet sich aber erst in der Winterpause.“

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13.10.2014 - Ein Rennen wie die gesamte Saison: zum Vergessen

Bonk motorsport scheint in diesem Jahr das Pech für sich gepachtet zu haben. Auch beim neunten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring musste der Münsteraner Rennstall gleich mehrere bittere Pillen schlucken. Am Ende des Tages konnte sich Teamchef Michael Bonk nur über Performance seines BMW M235i Cup freuen. Die beiden Astras lud er mit kleineren und ziemlichen großen Beschädigungen auf seinen Anhänger.

Michael Bonk kann einem dieser Tage Leidtun. Bei Lauf 9 der VLN wollte er eigentlich gleich zwei BMW M235i Cup an den Start bringen. Doch das etwas ältere Fahrzeug wollte mit Elektronikproblemen schon beim Training am Freitag nicht so richtig mitmachen. „Wir wissen noch nicht, woran es liegt, aber an dieser Stelle muss ich die Jungs von BMW auch mal loben.“ Denn die Motorsportabteilung der Münchener versuchte alles, um Bonks zweiten BMW ans Laufen zu bringen. Doch sogar neue Teile extra aus München geordert halfen nicht.

Kurzerhand nannte Michael Bonk die Mannschaft um und Axel Burghardt, Wolfgang Garbrock, Andreas Möntmann und der Teamchef starteten gemeinsam auf einem Auto. „Das war ein nagelneuer Wagen, der vor dem Qualifying grade mal 300 Testkilometer auf der Uhr hatte“, sagte Bonk. Doch der Cup-BMW schlug sich wacker und kam ohne Schwierigkeiten ins Ziel.

Mehr erfreuliche Dinge wusste Bonk dann aber auch nicht zu berichten. Beide Opel Astra OPC wurde in Unfälle verwickelt. So knallte direkt in der ersten Kurve ein seriennaher BMW Z4 auf das rechte Vorderrad des Opel von Alexander Mies, Daniela Schmid und Sandro Marsani. „Die Aktion war komplett unnötig. Alex war in der Kurve ganz innen und auch vor dem BMW. Wieso man sich da so vorbeirempeln muss, verstehe ich nicht“, ärgerte sich Bonk hinterher. Zwar konnte das Auto nach einem Sicherheitsstopp und Reifenwechsel doch noch auf die Reise gehen, aber ein gutes Ergebnis war nicht mehr möglich. „Durch den Stopp haben wir rund 5 Minuten verloren. Das kann man im Opel-Cup nicht mehr aufholen“, außerdem hatte auch de Radaufhängung einen Schlag mitbekommen, weshalb der Opel längst nicht so fuhr, wie gewohnt.

Doch der besagte BMW traf in der ersten Runde auch den Westfalen-Opel. „Ich kann keinem der beiden Piloten jetzt zu 100 Prozent die Schuld zuschieben, aber normalerweise versucht man an dieser Stelle nicht zu überholen“, sagte Bonk. Im Streckenabschnitt Schwedenkreuz berührten sich BMW und Westfalen-Opel, was für beide fatale Folgen hatte. Wie bereits auf diversen Videos zu sehen war, flogen beide Autos derart in die Leitplanke, dass das Rennen beendet war. Beim Westfalen-Opel ist sogar offen, ob eine neue Rohkarosse angeschafft werden muss. „Das Auto lässt sich sicher reparieren, aber nicht mal eben so.“ Glücklicherweise blieb Jürgen Nett unverletzt.

Wenn in zwei Wochen am 25. Oktober der letzte Lauf über die Bühne geht, wird Michael Bonk froh sein, dass die Saison zu Ende ist. In welcher Konstellation Bonk motorsport dabei an den Start gehen wird, muss in den nächsten Tagen geklärt werden.

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10.10.2014 - Durchwachsene Saison noch zu einem guten Ende bringen

Analysiert man bei Bonk motorsport die Saison 2014 in der VLN Langstreckenmeisterschaft, dann muss offen und ehrlich gesagt werden: Da war mehr drin und es gab viel Pech. So sieht es auch Teamchef Michael Bonk. „Wir wollten den Opel Cup verteidigen und mit dem neuen BMW M235i eine gute Rolle in der eigenen BMW-Wertung spielen.“ Doch zwei Rennen vor Ende der Saison will der Teamchef nicht am vergangenen Mäkeln, sondern die Saison noch zu einem guten Ende bringen.

Daher startet Bonk motorsport auch wieder mit zwei Opel Astra OPC Cup und einem BMW M235 i. Im Westfalen-Opel werden erneut Mario Merten und Jürgen Nett Platz nehmen. „Die Meisterschaft ist für uns zwar gelaufen, aber den Kampf um das Podium geben wir nicht auf“, gibt sich Bonk kämpferisch. Zu Rang drei fehlen aktuell 30 Zähler und Platz zwei ist 34 Punkte entfernt. Am kommenden Samstag und zwei Wochen später gibt es aber noch maximal 64 Punkte für ein Auto zu holen. „Aufs Podium zu springen ist sicher nicht einfach, aber ich weiß, dass unsere Autos und die Fahrer das Zeug dazu haben“, ganz umsonst wurde Bonks Team 2013 ja auch nicht Opel-Meister.

Auch Alexander Mies, Daniela Schmid und Sandro Marsani wollen in der Opel-Tabelle weiter nach vorne springen. Derzeit rangiert der zweite Bonk-Astra auf dem achten Platz. Doch bis zu den Teamkollegen auf Rang vier sind es lediglich 15 Punkte. „Die Tabelle ist richtig eng und da kann es noch einige Verschiebungen geben“, sagt auch Bonk.

Im BMW M235i Cup spielt Bonk motorsport in diesem Jahr allein schon deswegen keine Rolle, weil das Auto lange Zeit gar nicht fahren konnte. Nach einem heftigen Unfall zu Saisonbeginn, konnte BMW fehlende Teile nicht direkt liefern und der Cup-BMW musste stehenbleiben. Jetzt, da das Auto einwandfrei läuft und sich bewährt hat, hofft Michael Bonk auf ein gutes Ergebnis. Axel Burghardt, Wolfgang Garbrock und Andreas Möntmann werden für Bonk motorsport an den Start gehen.

Der vorletzte VLN-Lauf am kommenden Wochenende ist ausnahmsweise nur das achte von in diesem Jahr neun Rennen. Grund dafür ist die Absage des letzten Laufes, der wegen Nebels nicht gestartet werden konnte. „Wir hoffen, dass wir am Samstag ganz ohne Wetterkapriolen ein schönes Rennen fahren können“, sagt Bonk. Ob sich die Eifel daran hält, steht aber erst am Samstag fest.

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15.09.2014 - Nebel verhindert VLN-Lauf 8

Sehr geehrte Damen und Herren,

eigentlich sollte an dieser Stelle der Pressebericht von Bonk motorsport zum 8. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft stehen. Leider musste das Rennen aber am Samstag um 14.05 Uhr abgesagt werden, weil dichter Nebel jeglichen Motorsport verhinderte. Bonk motorsport tritt nun wieder am 11. Oktober zum nächsten Lauf der VLN an.

13.09.2014 - Drei Nachtschichten und ein problemloses Rennen

Mit Rang 4 in der Klasse und Gesamtrang 19 kehrte Bonk motorsport vor wenigen Tagen aus Barcelona zurück. Dort hatte die Mannschaft von Michael Bonk beim 24-Stunden-Rennen seinem BMW M235i Racing Cup in der Klasse A5 an den Start gebracht. „Wenn man sieht, womit wir vor allem vor dem Rennen zu kämpfen hatten, ist die Leistung gar nicht hoch genug einzuschätzen“, sagte Bonk hinterher. Denn ganz rund lief es vor allem vorher nicht.

Mit zwei BMW nach Barcelona gereist, musste einer der beiden schon früh als Ersatzteillager herhalten. Bereits im Training verabschiedete sich vom Hauptauto der Turbolader. „Da man von BMW vor Ort keine Teile bekommen konnte und wir keinen Turbo auf der Verdacht eingepackt hatten, musste halt das andere Auto dran glauben“, erklärte Bonk. In der ersten Nachtschicht des Wochenendes wurde das eine Auto zerlegt und dann der Turbo im anderen Auto eingebaut.

Am zweiten Tag lief der BMW dann eigentlich zuverlässig und ruhig, bis sich erneut kleine Probleme einstellten. Der bereits zerpflückte BMW musste noch mehr Teile spenden, um seinen Bruder am Laufen zu halten. „Die Jungs haben dann in einer zweiten Nachtschicht unser Einsatzauto wieder perfekt hergerichtet, sodass wir das Rennen auch fahren konnten.“ Michael Bonk wusste zwar vorher, dass er sich auf sein Team verlassen kann, dass es aber vor einem 24-Stunden-Rennen schon mit zwei Nachtschichten glänzt fand er überwältigend.

Die dritte Nachtschicht folgte dann beim 24-Stunden-Rennen selbst, als Bonk motorsport nahezu problemlos über den Formel-1-Kurs nahe der spanischen Metropole fuhr. „Das Auto hat keine Mucken gemacht und war absolut zuverlässig“, bei der Vorgeschichte war damit nicht direkt zu rechnen. So aber konnten Lisette Braams, Axel Burghardt, Volker Piemeyer, BMW Junior Alexander Mies und der Teamchef selbst mit guten Rundenzeiten glänzen und in die Top 20 des Gesamtklassements vorfahren. Dazu waren die fünf im zweitbesten Cup-BMW unterwegs.

Auf dem Erfolg ausruhen kann sich Bonk motorsport allerdings nicht. Schon am Samstag steht der 8. Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft auf dem Programm. Bonk motorsport wird wie gewohnt mit zwei Opel Astra OPC und einem BMW 325i an den Start gehen. In der Opel-Wertung hat der Teamchef die Mission „Titelverteidigung“ inzwischen aufgegeben. „Man muss realistisch sein. Vielleicht können wir noch auf Platz zwei vorfahren, mehr ist aber wirklich nicht drin.“ In den verbleibenden Rennen wird Bonk motorsport aber nicht hinterher fahren. „Wir zeigen jetzt der Klasse, dass wir es drauf haben und auch wieder gewinnen können“, sagt Bonk kämpferisch.

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01.09.2014 - Bonk motorsport im Anflug auf Spanien

22 bis 26 Grad, Sonnenschein ein leichter Wind – so zumindest sieht die erste vorsichtige Wettervorhersage für das erste Septemberwochenende in Barcelona aus. Kein Wunder also, dass Bonk motorsport die Sachen packt und mit der Mannschaft in die Spanische Metropole reist. „Ganz nebenbei fahren wir da auch noch so ein kleines Rennen“, meint Teamchef Michael Bonk scherzhaft. Denn auch wenn das Wetter nicht unangenehm werden würde, steht dann doch das 24-Stunden-Rennen in Barcelona im Vordergrund.

Im Gepäck hat der Münsteraner Rennstall diesmal nur ein Auto. Ein BMW M235i soll auf dem Formel-1-Kurs zum Einsatz kommen. „Wir haben das Auto nach unserem heftigen Unfall zu Beginn des Jahres jetzt wieder komplett aufgebaut und freuen uns auf den Einsatz“, sagt Bonk. Der Teamchef wird es sich nicht nehmen lassen, selbst ins Lenkrad zu greifen. Dazu wird Axel Burghardt dabei sein, der nun schon sein drittes 24-Stunden-Rennen auf spanischem Boden bestreitet. Auch im Team ist erneut Liesette Braams, die bereits in Dubai für Bonk motorsport am Start war. Fahrer Nummer 4 wird Volker Piepmeyer sein, mit dem Michael Bonk normalerweise in der Rundstrecken Challenge Nürburgring fährt.

Doch Bonk motorsport setzt in Barcelona ganz bewusst auf fünf Piloten. So wird auch BMW Junior Alexander Mies im 235i starten. Der Heiligenhauser dürfte mit dem relativ neuen BMW die meiste Erfahrung haben, da er das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring in solch einem Auto direkt für BMW bestritt. „Wir fahren deshalb zu fünft, weil das Rennen im Gegensatz zum Nürburgring viel härter ist“, erklärt Bonk. Zwar sei die Strecke längst nicht so anspruchsvoll, wie die Nordschleife, „aber wenn man rausfährt ist sofort Attacke angesagt.“ Passagen, auf denen man sich als Fahrer etwas „ausruhen kann“ weil es ein paar Kilometer nur geradeaus geht – wie beispielsweise auf der Döttinger Höhe – gibt es in Barcelona nicht. Außerdem sind Tankstopp und Reifenwechsel getrennt. Zunächst hält der Wagen an der Zapfsäule, der Fahrer bleibt sitzen und fährt dann weiter zum normalen Wechsel. „Da kann einem am Steuer auch schonmal etwas wärmer werden, als üblich.“

Ein großes Ziel hat Michael Bonk nicht ausgegeben. „Wir wollen ins Ziel kommen und möglichst viel fahren. Der Rest wird sich ergeben.“ Start des Rennens ist am Samstag, 06. September, um 12.00 Uhr mittags.

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26.08.2014 - Nullnummer für Bonk motorsport

Eigentlich wollte sich Bonk motorsport beim 6-Stunden-Rennen in der VLN-Langstreckenmeisterschaft im Opel-Cup wieder weiter nach vorne schieben und zudem Motivation für das 24-Stunden-Rennen in Barcelona tanken. Beides ist am vergangenen Wochenende mit dem Blick auf das Ergebnis gründlich in die Hose gegangen. „Eigentlich haben wir alles richtig gemacht und trotzdem am Ende eine Nullnummer“, gestand Teamchef Michael Bonk frustriert.

Den Auftakt zum eher durchwachsenen Wochenende machte einer der beiden Opel Astras. Im Freitagstraining verabschiedete sich das Einsatzauto von Daniela Schmid, Jens Moetefindt und Sandro Marsani mit einem technischen Problem. „Wir haben das Auto direkt stehen lassen, weil wir das ganz in Ruhe bei uns in der Werkstatt angehen müssen“, erklärte Michael Bonk. Ein Drittel des Teams konnte also schon frühzeitig wieder die Koffer packen.

Blieben also noch die beiden Westfalen-Autos. Im Westfalen-Opel lief zunächst alles nach Plan. Mario Merten und Jürgen Nett übernahmen schnell die Führung und gaben die auch lange nicht mehr ab. Erst als etwa 15 Minuten vor Rennende das Auto plötzlich ohne Strom auf der Strecke ausrollte, war der mögliche Klassensieg dahin. „Ich weiß noch gar nicht, wieso das passiert ist. Fakt ist aber auch, dass der Opel sich nicht mehr starten ließ und wir somit das Rennen beenden mussten. Besonders ärgerlich: Die Mannschaft hatte bei der Taktik und den Boxenstopps immer alles richtig gemacht. Denn plötzlich einsetzender Regen, eine langsam abtrocknende Piste und ein erneuter Regenschauer ließen den Lauf teilweise zur Reifenlotterie werden. „In Sachen Stopps hat das bei uns immer perfekt geklappt“, freute sich Bonk.

Der Westfalen-BMW kam dagegen ins Ziel, wenn auch als Letzter in der Klasse. „Eigentlich lief alles gut, doch dann ist der Wagen einmal abgeflogen und rundherum an der Leitplanke vorbeigeschlittert“, Dellen und Kratzer zogen sich auf Höhe der Scheinwerfer einmal komplett ums Auto. Für die Reparaturpause musste der 325i an die Box kommen. „Danach war in der Klasse auch nichts mehr drin“, meinte Michael Bonk, der in diesem Auto gemeinsam mit Wolfgang Garbrock und Axel Burghardt an den Start gegangen war. „So Unfälle passieren, vor allem bei diesen Bedingungen. Daher mache ich dem Fahrer auch gar keinen Vorwurf“, sagte Bonk, „aber es passt irgendwie in das Bild des gesamten Wochenendes.“

Aber Michael Bonk lässt den Kopf nicht hängen. Vom 5. Bis zum 7. September wird seine Mannschaft jetzt beim 24-Stunden-Rennen in Barcelona antreten und dort versuchen in der Klasse vorne zu landen. „Der Ausflug nach Barcelona ist nicht nur sportlich eine schöne Sache. Das bringt unser Team auch mal raus aus dem VLN-Alltag. Wir freuen uns sehr auf Spanien und hoffen jetzt auf ein gutes Ergebnis.“ Nur eine Woche später geht es dann wieder am Nürburgring mit Lauf 8 in der VLN zur Sache.

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21.08.2014 - Bonk motorsport kommt mit 3 Autos zum VLN-Saisonhöhepunkt

Eigentlich ist es für Michael Bonk ganz einfach: „Wir müssen nur unsere Autos zwei Stunden länger defekt- und unfallfrei lassen.“ Das ist für den Teamchef von Bonk motorsport die einzige Schwierigkeit beim 6-Stunden-Rennen am kommenden Wochenende. Denn ansonsten ist für ihn in der VLN Langstreckenmeisterschaft alles, wie gewohnt. Den Druck, am Ende ganz oben stehen zu wollen, macht sich die Mannschaft als Motivationsschub zu nutze. Mit zwei Opels und einem BMW sollte mindestens ein Klassensieg möglich sein.

„Wir starten in bewährter Besetzung, auch wenn wir Alexander Mies wieder ersetzen müssen“, Michael Bonk gibt den amtierenden Juniormeister und BMW Junior aber gerne an BMW ab. Dort wird Mies einen M235i Cup pilotieren. Für den jungen Heiligenhauser springt wieder Sandro Marsani ein. Mit ihm hat Bonk motorsport wieder einen ambitionierten und starken Youngster im Team, der durchaus auch eine ähnliche Entwicklung, wie Mies nehmen könnte. Marsani teilt sich das Cockpit des Opel Astra OPC Cup mit Jens Moetefindt und Daniela Schmidt.

Im zweiten Opel, dem Westfalen-Astra, werden wie üblich Mario Merten und Jürgen Nett um Punkte kämpfen. Aktuell belegen die beiden für Bonk motorsport Rang 4 in der Opel-Wertung. Grade einmal 24 Zähler beträgt der Rückstand zur Spitze. 32 Punkte sind für ein Auto maximal möglich. „Wir wollen unseren Meistertitel verteidigen und haben noch alle Chancen“, weiß auch Michael Bonk.

Das dritte Auto des Münsteraner Rennstalls wird erneut ein BMW 325i in der Klasse V4. Neben Wolfgang Garbrock und Axel Burghardt wird der Teamchef selbst mal wieder ins Auto einsteigen. „Es ist immer wieder schön, wenn ich auch selbst ins Lenkrad greifen kann. Ich weiß, dass meine Mannschaft an der Box alles im Griff hat und so kann ich sogar etwas vom Teamchef-Stress abschalten.“ Beim anstehenden 6-Stunden-Rennen wird Bonk das sogar deutlich länger möglich sein, als bei den üblichen 4-Stunden-Rennen.

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04.08.2014 - Platz drei für Bonk motorsport im Opel Cup

Michael Bonk war nach dem sechsten Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft nur teilweise glücklich. Zwei der drei eingesetzten Autos kamen mit guten Leistungen ins Ziel, eins musste mit Motorschaden vorzeitig abgestellt werden. Mit der Leistung seiner Piloten war er sehr zufrieden, bei der Rennleitung musste der Teamchef von Bonk motorsport allerdings Abstriche machen. Denn das Ende des Rennens war zumindest „sehr unglücklich“, wie Bonk später zu Protokoll gab.

Doch zunächst zu den erfreulichen Dingen. Mario Merten und Jürgen Nett gelang mit Rang drei im Opel Astra OPC Cup der Sprung aufs Podest. Da ganz vorne ein Auto dabei war, das in der Opel-Wertung außer Konkurrenz antritt, erreichte der Westfalen-Opel innerhalb der Wertung sogar Rang zwei. In der Tabelle konnte das Duo so den Abstand nach oben halten und einen Sprung auf den vierten Platz machen.

Den mussten ausgerechnet Daniela Schmid, Jens Moetefindt und Alexander Mies abgeben. Denn der zweite Bonk-Opel sah die Zielflagge nicht. „Wir haben uns teamintern zwar nichts vorzuwerfen, aber das ändert am Ergebnis auch nichts“, meinte Michael Bonk. Der Motor des Astra hatte schlichtweg den Geist aufgegeben. Dabei war das schnelle Trio richtig gut unterwegs. In der Tabelle zwischenzeitlich auf Rang drei geführt, wäre eventuell eine noch bessere Platzierung möglich gewesen. Aber Mies kam nicht mehr zum Einsatz. Der amtierende Juniormeister verließ entsprechend frustriert die Rennstrecke. „Ich kann Alex sehr gut verstehen. Wozu ist ein Rennfahrer denn auch hier? Wohl nicht, um nur in der Box zu sitzen und dann untätig nach Hause zu fahren“, Michael Bonk wusste, dass ihm sein Schützling keinen Vorwurf macht. Der Teamchef hätte den Fahrer auch lieber im Cockpit gesehen.

Zufrieden war Bonk dagegen mit dem Einsatz des BMW 325i in der Klasse V4. Ein besonderes Auge hatte der Teamchef auf seinen zweiten starken Nachwuchsfahrer, Sandro Marsani. Er teilte sich das Cockpit mit Axel Burghardt und Wolfgang Garbrock. „Ich finde, Sandro hat seine Sache sehr gut gemacht, ich habe aber auch nichts anderes von ihm erwartet“, erklärte Bonk nach dem Rennen. Rang vier in der Klasse war für das Trio am Ende ein hervorragendes Ergebnis.

Besonders ärgerlich war für Bonk nur das Finale des Rennens, bei dem leider die Rennleitung eine unrühmliche Rolle übernahm. Als die Gesamtführenden in die eigentlich letzte Runde gingen – es standen noch knapp drei Minuten auf der Uhr – winkte die Rennleitung den Lauf ab. „Das hat sicherlich die taktischen Schachzüge von vielen Teams komplett zerstört.“ Bonk konnte nicht nachvollziehen, wieso der Lauf nicht über die volle Distanz gegangen war. Glücklicherweise war keines seiner Autos dadurch in Mitleidenschaft gezogen worden.

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31.07.2014 - Bonk motorsport greift wieder voll im Opel-Cup an

Zwei Opel, ein BMW – so wird Bonk motorsport die zweite Saisonhälfte in der VLN Langstreckenmeisterschaft am kommenden Wochenende angehen. Für Teamchef Michael Bonk zählt natürlich der Opel-Cup, den die Münsteraner Mannschaft in diesem Jahr als amtierender Champion verteidigen will. Aber auch beim BMW wird es spannend: Bonk setzt seinen Neuling Marsani ein und will testen, wie er sich mit der bayrischen Marke schlägt.

Den Westfalen-Opel werden, wie gehabt, Mario Merten und Jürgen Nett pilotieren. Das Duo belegt zwar aktuell „nur“ den siebten Rang in der Opel-Wertung, allerdings hat schon das vergangene Jahr gezeigt, dass durch die besondere Punktevergabe in diesem Cup bis zum letzten Rennen noch viel möglich ist. Bis zu Rang eins fehlen dem Bonk-Auto aktuell 31 Zähler. Allerdings kann man bei einem Rennen maximal 32 Punkte einfahren. „Ich denke nicht, dass hier der Zug für uns abgefahren ist. Mario und Jürgen hatten in dieser Saison nicht immer Glück, aber das kann sich ja jetzt auch noch drehen“, gibt sich Michael Bonk zuversichtlich.

Und außerdem hat er im Opel-Cup ja noch ein zweites Eisen im Feuer. Daniela Schmid und Jens Moetefindt werden am kommenden Wochenende wieder mit ihrem Stammkollegen Alexander Mies antreten. Der BMW Junior kehrt ins Opel-Cockpit zurück, nachdem er beim 24h-Rennen und danach für BMW unterwegs war. „Natürlich ist Alex auch weiterhin bei BMW im Programm, aber an diesem Wochenende ist dort kein Einsatz geplant, deshalb kann er dann für uns am Steuer sitzen“, Michael Bonk weiß, welche Qualitäten der amtierende VLN-Juniormeister hat. Mit Schmid, Moetefindt und Mies ist der zweite Bonk-Opel auch ein Kandidat für den Klassensieg. Das Trio liegt aktuell in der Opel-Wertung auf Rang vier mit 21 Punkten Rückstand auf Rang eins.

Das dritte Bonk-Auto an diesem Wochenende ist erneut der Westfalen-BMW. Im 325i werden Axel Burghardt, Wolfgang Garbrock und Sandro Marsani sitzen. Letzterer war beim letzten Lauf als Ersatz für Alexander Mies im Einsatz und machte seine Sache im Opel sehr gut. „Jetzt will ich mal sehen, was Sandro im BMW kann“, sagt Michael Bonk.

Beim sechsten Lauf der VLN am kommenden Wochenende sollen natürlich alle drei Autos möglichst gute Ergebnisse für Bonk motorsport einfahren.

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08.07.2014 - Bonk zieht Westfalen-BMW zurück – Opel schrammt am Podest vorbei

Beim fünften Wertungslauf der VLN Langstreckenmeisterschaft am vergangenen Wochenende war richtig Stimmung in der Bude. Zwischenzeitlich überlegten die Teamchefs sogar komplett vom Rennen zurückzutreten, weil die Rennleitung mit einem langen Strafenkatalog nicht fertig wurde und die Informationspolitik extrem bescheiden war. „Seitens des Veranstalters war das eine absolute Frechheit“ erboste sich auch Michael Bonk, der einige Entscheidungen der Rennleitung nicht nachvollziehen konnte.

Ausgerechnet der Westfalen-Opel war es, der eine ganze Litanei von Strafen nach sich zog. Im Qualifying war Jürgen Nett im Bereich Flugplatz von der Piste abgeflogen und in die Leitplanken gekracht. „Wir hatten zu wenig Gripp auf der Hinterachse und dann hat Jürgen das Auto verloren“, meinte Michael Bonk zu dem Vorfall. Zur Sicherheit der Streckenposten wurde für die Aufräumarbeiten der Streckenabschnitt unter doppelt gelbe Flaggen gesetzt. Für alle Fahrer bedeutete dies: Überholverbot und maximal 60 Stundenkilometer. Doch 58 der 148 gestarteten Autos hielten sich nicht an das Tempolimit und wurden von der Rennleitung mit der Streichung von einer oder auch allen Trainingsrunden bestraft.

Da es so viele Fahrzeuge waren, verschob sich der Rennstart um zwei Stunden. „Ich bin der Meinung, man hätte das auch anders lösen können und nicht mit jedem einzelnen über die Strafe diskutieren müssen“, meinte Michael Bonk. Während alle Teams warteten, wie es weitergehen sollte, gab es keine Informationen seitens der Rennleitung. „Man hätte uns ja einfach sagen können, dass die Bestrafung so lange dauert und wir nun leider alle warten müssen, aber es kam nichts.“ Da für alle unklar war wie und ob es überhaupt ein Rennen geben würde, entschied sich die Crew des Westfalen-BMW nicht mehr anzutreten. Kurz darauf folgte dann die Information der Rennleitung, dass das Rennen auf 2 Stunden und 45 Minuten gekürzt und die Pflicht, alle genannten Fahrer auch einzusetzen aufgehoben wird. „Das ist einfach nicht in Ordnung. Hier gibt es Teams, die müssen alle Fahrer einsetzen, um ihren Sponsoren gerecht zu werden. Für die wird ein zusätzlicher Boxenstopp nötig, und in Sachen Meisterschaft ist der Zug dann abgefahren“, ärgerte sich Bonk.

Für sein Team ging nach dem Opel-Unfall und dem BMW-Rückzug nur der zweite Opel Astra OPC an den Start. Jens Moetefindt, Daniela Schmid und Sandro Marsani schlugen sich richtig gut und holten sich verdient den vierten Rang. Zu Platz drei fehlte auch nicht viel.
Trotzdem überwog am Ende des Tages der Ärger über die Rennleitung. „Wir haben in der VLN aktuell ganz viele große Baustellen, die dringend bearbeiten werden müssen“, meinte Bonk, der auch als Fahrersprecher aktiv mitmischt. Der Münsteraner zeigte sich aber zuversichtlich, dass bis zum nächsten Rennen in einem Monat schon so manches Problem aus dem Weg geräumt sein wird.

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02.07.2014 - Bonk motorsport tritt mit drei Fahrzeugen zu VLN 5 an

Eine „Anreise mit kleinem Besteck“, nennt Michael Bonk den Start seines Teams Bonk motorsport beim fünften Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft. Für der Münsteraner Rennstall bedeutet „klein“ aber immer noch die Teilnahme am Rennen mit drei Autos und acht Fahrern. Zudem sind die Ambitionen alles andere, als klein.

In der Opel-Cup-Klasse wollen Mario Merten und Jürgen Nett wieder den Klassensieg einfahren. Mit dem Westfalen-Opel liegt das schnelle Duo aktuell auf Rang zwei, mit nur neun Punkten Rückstand. Bei einem Klassensieg und mit der schnellsten Qualirunde und der besten Rennrunde sind maximal 32 Zähler möglich. „Die Meisterschaft ist bis jetzt noch richtig eng und wir wollen unseren Titel natürlich verteidigen“, gibt Michael Bonk die Marschroute aus.

Möglichst viele Punkte in der Opel-Wertung soll auch der zweite Bonk-Astra einfahren. Daniela Schmid und Jens Moetefindt werden ihren Opel gemeinsam mit Sandro Marsani fahren. „Sandro war bisher im dmsj-Juniorteam und hat bisher gute Leistungen gezeigt“, sagt Michael Bonk. Der Bonk-Neuling ersetzt für dieses Rennen Stammfahrer Alexander Mies, der im Rahmen des BMW Juniorprogramms für die Bayern an den Start gehen wird. „Alex ist unser Stammpilot und wird natürlich für uns fahren, wenn es keine Dopplung gibt. Das BMW Juniorprogramm ist für ihn aber eine große Chance und die geht natürlich vor“, Bonk wünscht Mies, dass es weiter vorwärts geht und er sich für höhere Aufgaben qualifizieren kann.

Als drittes Auto bringt Bonk motorsport einen BMW 325i für die Klasse V4 zum Nürburgring. Axel Burghardt, Wolfgang Garbrock und der Teamchef selbst wollen durch gute Leistungen im vorderen Drittel der Klasse landen. „Mal sehen, wie weit wir es nach vorne schaffen. Wichtig ist aber auch, dass wir gut durchfahren.“ Vor der vierwöchigen Sommerpause möchte Michael Bonk erst Recht von Unfällen verschont bleiben.
Ohnehin ist er sehr gespannt, wie es jetzt nach dem 24-Stunden-Rennen in der Langstreckenmeisterschaft weitergeht. Vor dem großen Saisonhighlight wurde oft und viel über den fehlenden gegenseitigen Respekt diskutiert. Bonk hofft, dass es jetzt wieder etwas ruhiger und gesitteter auf der Nordschleife zugeht.

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25.06.2014 - Bonk motorsport holt Rang zwei in der Opel-Klasse

Mit Platz zwei in der Klasse Cup 1, Rang fünf in der Klasse V4 und dem Ausfall des GT4-BMW bestritt Bonk motorsport am Wochenende ein mehr als zufrieden stellendes 24-Stunden-Rennen. Trotzdem zog Teamchef Michael Bonk am Ende ein gemischtes Fazit. Bonk, der in der VLN auch Fahrersprecher ist, kritisierte vor allem die unterschiedlichen Bestrafungen durch die Rennleitung bei durchaus ähnlichen Vergehen. „Hier wird mit zweierlei Maß gemessen“, meinte Bonk, der vor allem in den ersten Rennstunden viele unnötige Crashs mitverfolgen musste.

Aus der Sicht von Bonk motorsport lief das Rennen mit den drei angetretenen Fahrzeugen zunächst sehr gut. Aus den harten Kämpfen mit den vielen Unfällen konnten sich die Bonk-Piloten zunächst heraushalten. Während das Feld schon früh dezimiert wurde, setzten sich die Autos des Münsteraner Rennstalls auf ihren Positionen in den Klassen fest.

So lagen Mario Merten, Jürgen Nett, Daniela Schmid und Marc Legel mit dem Opel Astra OPC Cup schon früh vorne in der Klasse. Vor allem im Wettbewerb mit dem von Opel unterstützten Kissling-Astra entbrannte ein heißer Kampf um die Führungsposition. Dabei musste das Auto schon in der Qualifikation ein wenig leiden, als es frontal in einen Reifenstapel krachte. „Dabei ist  zum Glück nichts wichtiges kaputt gegangen und die Mannschaft konnte den Schaden problemlos beheben“, erklärte Bonk. Im späteren Verlauf des Rennens stellten sich dann aber Stück für Stück Problemchen ein. So hakelte es zunächst beim Bremsenwechsel ein wenig. „Da haben wir etwas Zeit verloren.“

Wenige Stunden vor Schluss krachte es dann bei einer Überrundung. „Das ist leider so, dass nach 20 oder 21 Stunden Renndauer viele nicht mehr in den Spiegel schauen und da haben wir uns einen Treffer eingefangen.“ Was folgte waren mehrere Reifenschäden und eine defekte Antriebswelle, die gewechselt werden musste. Trotzdem hielt sich der Bonk-Opel auf Rang drei in der Klasse und kämpfte sich zum Schluss noch auf Platz zwei vor.

In der Klasse V4 absolvierten Ryu Seya, Yosuke Shomijima, Guy Stewart und Jürgen Meyer ein nahezu fehlerfreies Rennen. Im Westfalen-BMW 325i wollten die vier nur eins: ankommen. Dafür war bei allen Autos neben den Fahrern auch die Crew drumherum mitverantwortlich. „Ich muss einfach mal sagen, dass es ohne die komplette Mannschaft, die wir hier haben, nicht funktionieren würde.“, Michael Bonk war richtig stolz auf sein Team, „dabei geht es nicht nur um die Mechaniker oder diejenigen, die die Taktik austüfteln. Dazu gehören einfach alle. Auch die, die für unser leibliches Wohl sorgen und uns so immer bei Laune halten.“ Mit dieser Mannschaft im Rücken schaffte es auch das Fahrerquartett im 325i mit einem fast unversehrten Auto zu Platz fünf in der Klasse. „Das Auto hat vielleicht ein zwei Kratzer, mehr aber nicht“, so Bonk.

Unglücklich war dagegen der Einsatz des BMW M3 GT4. Siebeneinhalb Stunden lang lief der Wagen einwandfrei und machte Druck auf die Spitze in der Klasse SP10. Um 23.30 Uhr verlor der Fahrer die Kontrolle über das Auto und flog heftig ab. „Er hat uns gesagt, dass er den Eingang der Kurve nicht richtig traf, dann auf den Teppich neben der Piste kam und zum Passagier wurde.“ Eine Reparatur wäre nur mit erheblichem Aufwand möglich gewesen, weshalb das Team sich dazu entschloss den BMW abzustellen. Der weggerissene rechte Kotflügel zeigte, wie stark der Wagen eingeschlagen sein muss.

Richtig unzufrieden zeigte sich Bonk mit dem Verhalten mancher Piloten und der Rennleitung. „Ich bin der Meinung, da müsste die Rennleitung mal hingehen und einfach die Lizenz lochen.“ Im Kampf um Klassen- oder Gesamtsieg nahmen zahlreiche Fahrer Rempler und Crashs billigend in Kauf. „Wir müssen hier miteinander fahren, sonst endet das ganze irgendwann in einer ganz großen Katastrophe.“ Auch die unterschiedlichen Strafen konnte er nicht nachvollziehen. „Da wird bei so genannten Profis der Zeigefinger gehoben und einmal böse „Du, Du, Du“ gesagt, während andere für das gleiche Vergehen vom Rennen ausgeschlossen werden“, Bonk wäre eine einheitliche Bestrafung deutlich lieber.

Vor allem bei der Fahrweise setzt sich der Trend, der bereits in der VLN begonnen hat fort. „Wir müssen unbedingt eine Lösung finden, bevor noch etwas schlimmeres passiert“, mahnt Bonk. Ob es bis zum nächsten VLN-Lauf am 5. Juli bereits entsprechende Gespräche geben wird ist aber eher unwahrscheinlich. „Hoffentlich beruhigt sich das ganze jetzt mal wieder. Dann können wir uns auch wieder viel mehr auf das konzentrieren, was wir hier machen: Rennen fahren und gewinnen.“

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13.06.2014 - Bonk motorsport hofft auf dreimaliges Treppchen

Sieg im Opel-Cup, Sieg in der GT4-Klasse und ein Podestplatz in der Klasse V4 – so sieht das Wunschergebnis von Michael Bonk vor dem 24-Stunden-Rennen aus. Was sich am Ende realisieren lässt, muss der große Eifelmarathon erst noch zeigen. „Ich denke, dass wir gut aufgestellt sind und in den Klassen vorne mitmischen können“, sagt Michael Bonk, der wahrscheinlich auch selbst am Steuer sitzen wird.

Sein Einsatz ist im BMW M3 GT4 geplant. Mit diesem Auto hat Bonk motorsport bereits im vergangenen Jahr in der Klasse SP10 gewinnen können. Mit Jens Moetefindt, Andreas Möntmann, Axel Burghardt und dem Teamchef am Steuer zählt der BMW auch in diesem Jahr wieder klar zu den Siegesanwärtern. „Natürlich weiß auch ich, dass man erst einmal durchkommen muss, aber das ist für uns nur das Minimalziel“, der Münsteraner weiß, dass sein BMW zuverlässig und schnell ist, womit er beruhigt ins Rennen gehen kann.

Auf den zweiten Klassensieg setzt Bonk mit dem Opel Astra OPC Cup. Daniela Schmid, Mario Merten, Jürgen Nett und Marc Legel haben vor allem einen großen Konkurrenten vor Augen: den werkseitig eingesetzten Opel, der ebenfalls mit einer starken Fahrerbesetzung aufwartet. „Die Autos sind absolut identisch, aber bei den Piloten vertraut Opel auch guten Leuten. Ich denke, aber dass wir ebenfalls nicht schlecht aufgestellt sind.“

Wo der BMW 325i in der Klasse V4 letztlich landen kann, weiß Bonk dagegen nicht so genau. Dazu kennt der Teamchef die Konkurrenz zu wenig. Ryu Seya, Yosuke Shimojima, Guy Stewart und Jürgen Meyer sollen mit ihrem Auto schnell und trotzdem vernünftig fahren und vor allem unfallfrei durchrollen. „Wenn wir komplett ohne Probleme durchkommen und auch die Technik uns keinen Strich durch die Rechnung macht, ist sicher ein Platz auf dem Podest möglich“, Michael Bonk weiß, dass eben dieser reibungslose Rennverlauf elementar wichtig ist – nicht nur für den „kleinen“ BMW, sondern für alle drei Autos von Bonk motorsport.

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19.05.2014 - Bonk motorsport unzufrieden mit dem vierten Lauf

Vier Wochen vor dem 24-Stunden-Rennen sitzt der Frust bei Bonk motorsport tief. Beim vierten Lauf zur VLN Langstreckenmeisterschaft lief es für die Münsteraner einfach nicht. Pech, erneute Tankprobleme und ein spezifisches Opel-Problem machten jegliche Siegchancen im Opel Astra OPC Cup zunichte. Immerhin lief der BMW gewohnt zuverlässig und zügig.

„Entweder ich bin zu blöd oder da ist etwas anderes“, Michael Bonk war nach dem Rennen richtig sauer. Sauer weil am Opel Astra OPC von Alexander Mies, Jens Moetefindt und Daniela Schmid erneut der Tank Zicken machte. „Beim ersten Tankstopp habe ich den Sprit einfach nicht in das Auto bekommen“, Michael Bonk war sichtlich verzweifelt. Eigentlich hätte das Benzin sauber in den Tank fließen müssen. Die Tankentlüftung war frei und auch sonst war kein wirkliches Problem zu erkennen. Trotzdem wollte die Zapfpistole einfach nicht, was der Teamchef von ihr verlangte.

Entsprechend weit wurde der Wagen im Feld durchgereicht. Dabei war Alexander Mies von Rang zwei sehr gut gestartet und auch in seinem Stint zunächst gut vorangekommen. Dann bauten die Reifen allerdings sehr stark ab. „Als Alex in die Box kam, hatte er eigentlich keine Reifen mehr“, erinnerte sich Michael Bonk später. Letztlich konnten im weiteren Verlauf des Rennens Mies‘ Teamkollegen aber wieder Boden gutmachen. Auch der zweite Tankstopp lief problemlos. Als das Rennen nach rund drei Stunden wegen eines dicken Unfalls zweier anderer Fahrzeuge abgebrochen werden musste, war das Trio bereits auf Rang vier vorgefahren.

Am Ende des Feldes passierten Mario Merten und Jürgen Nett die Ziellinie. Eigentlich lief es für die Meisterschaftsführenden zunächst gut. Doch mitten im Rennen musste Mario Merten wegen Leistungsverlust an die Box. An der Luftzufuhr für den Turbo des Westfalen-Opels hatte sich etwas gelöst. „Das ist ein spezifisches Problem bei diesen Autos und tritt leider manchmal auf“, sagte Bonk. Das Team verlor fast zwei Runden an der Box und musste am Ende dem Feld hinterher fahren.

Zufrieden zeigte sich Michael Bonk dagegen mit dem Einsatz des BMW 325i in der Klasse V4. Er selbst, Wolfgang Garbrock und Axel Burghardt hatten nur ein Ziel: Ohne Beschädigungen durchrollen und schauen, was am Ende dabei rauskommt. Mit Rang 6 sortierten sich die drei im vorderen Mittelfeld der Klasse ein und belegten auch beim Blick auf die Rundenzeiten einen leistungsgerechten Platz.

Für Bonk motorsport war der vierte VLN Lauf das letzte Rennen vor dem 24-Stunden-Rennen. „Wir werden unsere Autos jetzt in Ruhe aufbereiten und dann zum Saisonhöhepunkt wieder hier am Nürburgring sein“, sagte Michael Bonk.

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14.05.2014 - Bonk will wieder Opel-Sieg – weiterhin Verzicht auf BMW M235i

Bonk motorsport tritt beim vierten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft am kommenden Wochenende erneut mit zwei Opel Astra OPC und einem BMW 325i an. Der BMW Cup M235i kommt dagegen nicht zum Einsatz, da für Teamchef Michael Bonk derzeit die Opel-Meisterschaft und das 24-Stunden-Rennen im Fokus stehen.

„Der 235 muss sorgfältig und in Ruhe wieder aufgebaut werden“, sagt Michael Bonk, der das Auto nicht im Hauruck-Verfahren wieder auf die Nordschleife bringen will. Dazu war der Wagen zu stark beschädigt. Stattdessen wird die Mannschaft, die sonst im Cup-Auto sitzt, in einem BMW 325i an den Start gehen. Wolfgang Garbrock, Axel Burghardt und der Teamchef selbst werden also auf jeden Fall zum Einsatz kommen. „Natürlich ist es schade, wenn man in dem attraktiven Cup nicht dabei sein kann, aber nach dem 24-Stunden-Rennen sind wir dann auch hier voll dabei.

Im Opel Astra OPC Cup startet Bonk motorsport dagegen, wie gewohnt, mit zwei Autos. Auch an der Besatzung wird Michael Bonk erst einmal nichts ändern. Im Westfalen-Opel sollen also die aktuellen Tabellenführer Mario Merten und Jürgen Nett weitere Punkte einfahren. „Wir wollen die Meisterschaft verteidigen. Dass wir jetzt auf Platz eins liegen ist schon mal eine schöne Sache, aber bis zum Saisonende sind noch sieben Rennen zu fahren“, gibt Michael Bonk zu bedenken.

Deshalb ist auch der zweite Bonk-Opel noch lange nicht aus dem Rennen. Alexander Mies, Jens Moetefindt und Daniela Schmid waren bei den ersten drei Läufen immer auf einem ähnlichen Zeitenniveau, wie Merten und Nett. Daher dürfte auch den dreien der Kampf um den Klassensieg zuzutrauen sein. „Wer am Ende vorne ist, ist mir eigentlich egal. Ich fände schön, wenn wir auf Platz eins und zwei über die Ziellinie fahren“, meinte Michael Bonk, der allen seinen Piloten den Erfolg gönnt.

Ob es dann auch so kommt, wie der Münsteraner hofft, bleibt abzuwarten. Denn vor dem Fallen der Zielflagge stehen noch vier vermutlich spannende Rennstunden auf der Nordschleife auf dem Programm.

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02.05.2014 - Alexander Mies – BMW Junior bei Bonk motorsport auf der Nordschleife ausgebildet

Am Freitag vor dem ersten VLN-Lauf des Jahres gab BMW bekannt: Unser Pilot Alexander Mies ist einer der neuen Junioren, die von den Bayern in ein neues Förderprogramm aufgenommen wurden. Bei BMW wird Alex unter anderem einen BMW M235i Cup beim 24-Stunden-Rennen pilotieren.

„Wir sind sehr stolz auf Alex und seine Nominierung durch BMW“, sagt Teamchef Michael Bonk, „Alex hat sich das wirklich verdient, denn er arbeitet immer akribisch an seiner Leistung und er ist ja auch absolut zurecht 2013 Junior-Meister in der VLN geworden.“ Seine komplette bisherige Tourenwagen-Karriere absolvierte Mies bisher bei Bonk motorsport. Hier wurde er auf der Nordschleife ausgebildet und konnte er sich stets verbessern.

Sein erstes Nürburgring-Rennen bestritt Alex am 30. Oktober 2010 in der Klasse V2. „Da kann ich mich noch genau dran erinnern. Ich bin mit Slicks in Regen reingefahren und später war es genau anders herum. Das war für alle im Team nicht einfach, da die Bedingungen ständig wechselten.“ Mit einem BMW 318ti schaffte er trotz dieser schwierigen Umstände auf Anhieb seinen ersten Klassensieg. Es sollte nicht der einzige bleiben. Bis heute (Stand Mitte April 2014) gewann Alex bei 14 von 29 Anläufen die Klasse. 22 Mal konnte er die Poleposition einfahren und in 19 Rennen drehte er die schnellste Runde seiner Klasse. Im Jahr 2011 fuhr er beispielsweise mit einem BMW 320i gleich drei neue Rundenrekorde in der Klasse V3. „Das war ein richtig gutes Jahr“, sagt Mies. In seiner Klasse ging der Sieg nur über den Bonk BMW.

Und Alexander Mies weiß, wem er das zu verdanken hat: „Ohne Michael Bonk und die sehr gut vorbereiteten Autos, wäre ich jetzt nicht da, wo ich bin.“ Seine bisherige Zeit bei dem Münsteraner Rennstall bezeichnet er als wichtigsten Teil seiner noch jungen Karriere. „Ich hoffe, wenn ich mal Vollprofi bin, dass ich trotzdem noch das eine oder andere Rennen hier fahren kann.“ Denn Mies konnte bei Bonk motorsport mehr, als nur Rennen fahren. „Ich habe hier viel gelernt, wie man ein Auto richtig einstellt.“ Der BMW Junior konnte, wie er selbst sagt, hinter die Technik-Kulisse blicken und von der großen Erfahrung seines Teamchef profitieren.

Und auch menschlich fühlt sich Alexander Mies richtig wohl. Conny Bonk erinnert sich an Mies‘ Anfänge: „Damals war er ganz ruhig und zurückhaltend“, doch Stück für Stück taute er auf und inzwischen kann er auch schon mal frech werden: „Als er im letzten Jahr Juniormeister geworden ist, hat er es gewagt Michael und mich mit Sekt zu duschen. Das wäre vor drei Jahren niemals passiert“, meint Conny Bonk lachend. „Am Anfang kannte ich nur wenige im Team und mit der Zeit bin ich da gut hineingewachsen.“ Ausschweifende Eskapaden erlaubt sich Alexander Mies dennoch nicht und er behält sich den Respekt vor der gesamten Mannschaft. „Das Ganze ist hier ein Teamsport. Das bin nicht nur ich allein. Wir gewinnen und verlieren alle zusammen.“ Dass dieser Respekt und ein faires Miteinander nicht verloren geht, ist auch Teamchef Michael Bonk wichtig: „Wenn es sein muss, nehme ich mir einen Fahrer auch zur Seite und bespreche einzelne Situationen mit ihm, beruhige oder motiviere ihn.“ So hat Mies auch gelernt, mit emotionalen Situationen besonnen umzugehen.

Das gesamte Paket hat offensichtlich auch BMW auf das Talent aufmerksam werden lassen. Den Münchener dürfte zudem aufgefallen sein, dass Alex bei Bonk motorsport schon zahlreiche unterschiedliche Autos fahren durfte. Neben den bereits erwähnten BMW 318ti und 320si waren es noch ein BMW 325i, ein BMW Z4 und natürlich der BMW M3 GT4.

28.04.2014 - Bonk motorsport mit erstem Ausrufezeichen der Saison

Zwei Klassensiege, ein zweiter Rang und 100 Prozent Ankunftsquote: für Bonk motorsport war der dritte Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft das erste richtig gute Rennen der Saison. Alle fünf eingesetzten Autos – kurzfristig wurde noch ein zusätzlicher Wagen genannt – sahen bei perfektem Rennwetter die Zielflagge. Außerdem wurde deutlich, dass die Mannschaft an den Nürburgring kommt, um vorne mitzufahren.

In der Opel-Cup-Klasse zeigten Mario Merten und Jürgen Nett im Westfalen-Opel schon früh, dass sie den Sieg einfahren wollen. Knapp aber verdient holte sich das schnelle Duo die Pole-Position. Daniela Schmid, Alexander Mies und Jens Moetefindt reihten sich bei den durchaus schwierigen Bedingungen auf einem sehr guten vierten Platz ein. Was dann im Rennen folgte war ein spannender Kampf um die Spitze, in dem zunächst beide Bonk-Opel involviert waren. Doch bei einem Tankstopp wollte der Sprit nicht so richtig in den Tank der Startnummer 351 fließen. Weil der Stopp über zwei Minuten länger als normal dauerte, wurde das Trio Schmid/Mies/Moetefindt aus der Führungsgruppe gerissen.

Am Ende wurden die drei auf Position vier abgewinkt. Michael Bonk ärgerte sich aufgrund des kleinen Problems, ohne das der Opel mindestens zweiter geworden wäre: „Sowas kann natürlich passieren, aber das muss doch echt nicht sein.“ Dagegen lieferten Merten und Nett genug Grund zur Freude. Mit über zwei Minuten Vorsprung gewannen die beiden die Klasse. „Als amtierender Meister im Opel-Cup war es wichtig zu zeigen, dass wir auch weiterhin da vorne mitspielen“, meinte Bonk.

Jürgen Nett durfte sich mit Bonk motorsport gleich doppelt freuen. Gemeinsam mit seinem Bruder Joachim fuhr er noch einen Peugeot 306 in der Klasse V3, ebenfalls unter der Nennung von Bonk motorsport. Nach vier Stunden Renndistanz gewann das Geschwisterpaar deutlich mit zwei Minuten Vorsprung. Dazu drehten die beiden auch die schnellste Rennrunde in der Klasse.

Schnell unterwegs war auch der BMW M3 GT4. Axel Burghardt, Andreas Möntmann und Michael Bonk mussten nur den Aston Martin von Mathol Racing ziehen lassen. Nach dem Langstreckenrennen war der GT4-BMW aber das einzige Auto, das noch in der gleichen Runde wie der Klassensieger fuhr. Alle anderen waren überrundet worden. „Für mich war wichtig, dass Axel problemlos fahren konnte und auch im Kopf Nichts hängen geblieben ist“, meinte Bonk. Sein Fahrer war beim Saisonauftakt massiv von der Piste abgeflogen und Michael Bonk weiß nur zu gut, dass sich so etwas auch schnell auf den Fahrstil auswirken kann. Doch Burghardt zeigte sich unbeeindruckt und fuhr ein richtig gutes Rennen.

Der fünfte Wagen von Bonk motorsport wurde von zwei Japanern und einem Briten durch die Grüne Hölle gejagt. Ryu Seya, Yosuke Shimojima und Markus Weller bereiteten sich im BMW 325i in der Klasse V4 auf das 24-Stunden-Rennen vor. Mit Rang vier und einem fehlerlosen Lauf konnte das Trio sehr zufrieden sein.

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23.04.2014 - Volles Haus bei Bonk motorsport zu VLN 3

Die Box von Bonk motorsport füllt sich langsam wieder mehr. Zum dritten Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft setzt der Münsteraner Rennstall vier Autos ein. Zweimal vertraut Michael Bonk auf die Marke Opel und zweimal auf BMW. Mit allen vier Fahrzeugen hofft er möglichst erfolgreich zu sein.

„Bei den Opels ändert sich in Sachen Fahrerbesetzung natürlich nichts“, gab Bonk jetzt zu Protokoll. Also werden Mario Merten und Jürgen Nett im Westfalen-Opel antreten und um den Sieg im Opel Astra OPC Cup kämpfen. Die schärfste Konkurrenz kommt aus dem eigenen Lager. Im zweiten Astra sitzen wie gewohnt Alexander Mies, Daniela Schmid und Jens Moetefindt. „Wer schneller ist, soll am Ende auch vorne sein“, sagt Bonk und betont, dass es weiterhin keine Stallorder im eigenen Team gibt.

Nach den leicht chaotischen Bedingungen im zweiten Rennen, hofft die komplette Mannschaft, dass Lauf Nummer 3 wieder es ein ganz normales VLN-Rennen wird. „Unterbrechungen sind immer für alle blöd. Am besten wäre es, wir fahren bei optimalen Witterungsbedingungen einfach 4 Stunden durch“, hofft der Teamchef, der auch selbst wieder am Steuer sitzen wird. Gemeinsam mit Axel Burghardt und Andreas Möntmann wird er einen BMW M3 GT4 pilotieren. Das eigentliche Einsatzauto, ein BMW M235i Cup, bekommt erst in den nächsten Tagen eine neue Karosserie. „Viel wichtiger ist, dass es nach dem Unfall im ersten Rennen unserem Fahrer wieder richtig gut geht und er fahren kann“, Bonk spricht von Burghardt, der die kleinen Blessuren aus dem Crash vor vier Wochen inzwischen komplett auskuriert hat.

Als viertes Fahrzeug bringt Bonk motorsport einen BMW 325i in der Klasse V4 an den Start. Ryu Siya, Yosuke Shimojima und Marcus Weller wollen sich in Ruhe auf das 24-Stunden-Rennen vorbereiten. Die beiden Japaner und der Brite treten also nicht an, um in der Klasse am Ende ganz vorne zu landen. „Wenn es aber dennoch so kommt, werde ich mich nicht dagegen wehren“, meint Michael Bonk lachend.

Das dritte VLN-Rennen soll, wie üblich, am Samstag um 12.00 Uhr gestartet werden. Zieleinlauf ist dann gegen 16.00 Uhr. Wenn alles rund läuft, kann Bonk motorsport vielleicht einen oder zwei Klassensiege feiern, doch bis dahin muss erst einmal 4 Stunden lang alles rund laufen.

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16.04.2014 - Bonk motorsport fordert Disziplin auf der Strecke

Michael Bonk war nach dem zweiten Lauf in der VLN Langstreckenmeisterschaft richtig sauer. Ironisch meint er: „An der Disziplin der anderen Fahrer kann es nicht liegen, denn diese Disziplin gibt es überhaupt nicht.“ Vor allem die rücksichtslose Fahrweise von so manchem Konkurrenten brachte den Münsteraner richtig auf die Palme. Mit den Plätzen zwei und sechs im Opel Astra OPC Cup konnte und wollte sich der Teamchef nicht anfreunden.

Alexander Mies, Jens Moetefindt und Daniela Schmid wurden durch ein korrektes Verhalten im Zeittraining bestraft. Mies war auf einer schnellen Runde unterwegs, als in einem Streckenabschnitt doppelt gelb gezeigt wurde. Wie im Reglement vorgesehen, bremste Mies auf 60 Stundenkilometer herunter und beschleunigte erst wieder nach der grünen Flagge. Die Runde war dahin. Viele Kollegen fuhren in dieser Runde ihre schnellste Zeit, was mit der erzwungenen Schleichfahrt eigentlich gar nicht möglich war. „Als ich mich in der Rennleitung dann beschwert habe, kannte man dort nichts von dem Vorfall“, sagte Bonk, der mit Hilfe der GPS-Daten nachweisen konnte, was passiert war. Offensichtlich hatte der Streckenposten im Eifer des Gefechts vergessen die doppelt gelbe Flagge an die Racecontrol zu melden. Der Astra mit der Startnummer 351 startete letztlich aus dem vorderen Mittelfeld, wurde dann aber kurz nach dem Start durch einen Unfall kurz vor ihm etwas ausgebremst und die Spitze war uneinholbar enteilt.

Etwas mehr Glück hatten dagegen Mario Merten und Jürgen Nett im Westfalen-Opel. „Dass wir nicht gewonnen haben, war ein kleiner taktischer Fehler unsererseits beim Tanken“, Michael Bonk meckert nicht nur, er gesteht Fehler seiner Mannschaft auch ein. Aber sein Team hatte es auch nicht einfach. Denn nach fünf Runden wurde das Rennen nach einem Unfall zweier anderer Fahrzeuge für gut vier Stunden unterbrochen. Die Fahrer blieben glücklicherweise unverletzt, aber an der Strecke standen größere Reparaturarbeiten der Leitplanken an, bevor es weitergehen konnte. „Die Unterbrechung war für uns alle natürlich blöd, aber die Sicherheit geht klar vor“, sagte Bonk.

Diesen Sicherheitsgedanken der Rennleitung würde Bonk nur zu gern bei zahlreichen Fahrern wiederfinden: „Ganz ehrlich: Die fahren teilweise wie die Irren.“ Bonk war froh, dass sich seine beiden Fahrerteams besonnen verhielten und auch nach einigen Remplern nicht zum Gegenangriff bliesen. Es bleibt zu hoffen, dass auch bei der Konkurrenz beim nächsten Lauf wieder etwas mehr Verstand Einzug erhält. Bereits am 26. April geht es in der VLN weiter. Dann vielleicht wieder etwas ruhiger und gesitteter und mit deutlich mehr Motorsport.

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08.04.2014 - Für Bonk motorsport beginnt die Saison jetzt richtig

Der erste VLN Lauf ist abgehakt, jetzt setzt Bonk motorsport voll auf Lauf zwei. „Für uns beginnt die Saison jetzt so richtig“, sagt Teamchef Michael Bonk, der zum eigentlichen Saisonauftakt einen Totalausfall zu beklagen hatte. Doch das ist für den Münsteraner Rennstall abgehakt. Der Fokus liegt klar auf dem Rennen am kommenden Samstag, bei dem die Mannschaft im Opel-Cup punkten will.

Denn der amtierende Meister fährt wahrscheinlich nur mit ganz kleinem Besteck zum Nürburgring. Im Westfalen-Opel werden wieder Jürgen Nett und Mario Merten Platz nehmen. Beiden wollen im Opel Astra OPC Cup ganz vorne landen, um für die Jahreswertung möglichst viele Punkte einzustreichen. „Mit der besten Trainingszeit haben die beiden ja schon vor einer Woche gezeigt, dass sie ganz nach vorne gehören“, sagt Michael Bonk. Diesmal hoffen die beiden Fahrer vom Unfallpech verschont zu bleiben, um an Ende zu jubeln.

Das wollen auch Alexander Mies, Jens Moetefindt und Daniela Schmid. Sie pilotieren den zweiten Opel Astra aus dem Hause Bonk motorsport. Bis zum unfallbedingten Ausfall waren auch diese drei beim ersten Lauf richtig schnell unterwegs. Mies fuhr sogar die schnellste Rennrunde in der Klasse, die bis zum Schluss nicht mehr geknackt werden konnte. „Beide Autos dürfen voll fahren. Bei uns gibt es keine Stallorder“, betonte Michael Bonk, der hofft, dass die Autos auf den Plätzen eins und zwei ins Ziel kommen.

Ob Bonk motorsport zusätzlich noch einen BMW 325i in der Klasse V4 einsetzt, entscheidet sich erst ganz kurzfristig. „Nach seinem heftigen Trainingsunfall ist Axel Burghardt bis jetzt noch nicht zu 100 Prozent fit“, erklärte Michael Bonk. Sein Pilot hatte glücklicherweise nur ein paar blaue Flecken und Prellungen davongetragen, aber gefahren wird nur, wenn Burghardt komplett schmerzfrei ist. „Wir werden das am Freitag im freien Training ausprobieren und dann entscheiden wir, ob es geht oder nicht“, Michael Bonk sieht den Einsatz aktuell entspannt. Das eigentliche Einsatzauto, ein BMW 235i, kann eh noch nicht wieder fahren. „Da muss mindestens eine neue Rohkarosse her, wenn nicht sogar ein ganz neues Auto“, doch dafür müssen erst einmal die letzten Details geklärt werden.

Ebenfalls im Petto hätte Bonk motorsport noch einem BMW M3 GT4. Aber die potentiellen Fahrer haben noch nicht endgültig zugesagt. „Die Situation ist in diesem Jahr wirklich nicht leicht“, gibt Bonk zu. Trotz zahlreicher Erfolge in der jüngeren Vergangenheit sind ernste Fahreranfragen derzeit eher dünn gesät. Bonk motorsport wird weiter auf kontinuierliche und gute Arbeit setzen um dann mit Erfolgen zu punkten.
Dazu kommt noch eine Herzensangelegenheit: Alle Piloten tragen auf dem Fahreranzug in diesem Jahr das Logo von „Race4Hospitz“. „Wir unterstützen die gute Sache und zeigen Flagge für dieses Benefiz-Kartrennen“, erklärt Bonk. Auch am kommenden Samstag wird das Logo wieder bei Bonk motorsport zu sehen sein.

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31.03.2014 - Bonk fährt erstes Streichergebnis der Saison ein

Als am vergangenen Samstag der Saisonauftakt in der VLN Langstreckenmeisterschaft grade einmal 2 Stunden alt war, packte die Crew von Bonk motorsport bereits wieder alles zusammen. Die drei am frühen Morgen im Qualifying angetretenen Autos fuhren nicht mehr und Teamchef Michael Bonk musste zum ersten Mal seit Jahren einen Totalausfall seines Teams hinnehmen. „Das ist für uns natürlich bitter, aber daran kann ich jetzt auch nichts mehr ändern.“

Dabei war die Mannschaft aus Münster richtig positiv in den Tag gestartet. Die beiden Opel Astra OPC kämpften im direkten Duell um die Poleposition. Am Ende waren es Mario Merten und Jürgen Nett, die mit der Startnummer 350, dem Westfalen-Opel, Startplatz 1 vor Alexander Mies, Daniela Schmid und Jens Moetefindt ins Rennen gehen sollten. Doch die Freude über das gute Opel-Ergebnis währte nicht lange. Denn kurz vor Ende des Zeittrainings verunglückte Axel Burghardt im BMW 235i schwer.

„Das Auto fühlte sich richtig gut an und ich konnte schnelle Zeiten fahren“, sagte der Unglückspilot wenig später in der Box. Der Bonk-Pilot musste mehrere Schutzengel an Bord mitgeführt haben, da er nahezu unverletzt aus dem total zerstörten BMW austeigen konnte. Doch was war passiert? Über mehrere Kilometer wurde Burghardt von einem Porsche verfolgt. Kurz vor dem großen Sprunghügel im Streckenabschnitt „Pflanzgarten“ zog der Porsche vorbei. Doch die beiden kamen sich zu nah, der Porsche bog rechtwinklig vor dem BMW ab und wurde vom Bonk-Auto seitwärts geschoben.

Doch damit nicht genug. Schließlich hatten beide Autos zu dem Zeitpunkt hohe Geschwindigkeiten auf dem Tacho. Als die Strecke in die Senke des Sprunghügels führte, hob der BMW ab, flog über die Leitplanke und verschwand sich überschlagend im Wald neben der Piste. „Ich war froh, als die Rotation endlich ein Ende hatte“, berichtete Burghardt. Am Kommandostand waren alle froh, dass der Pilot wenig später nach einem Routinecheck aus dem Krankenhaus unverletzt entlassen werden konnte. Auch der Porsche-Pilot trug keine Blessuren davon.

So blieb alle Hoffnung auf den beiden Astras. Mies und Nett begannen als Startfahrer richtig gut. Dabei schob sich Alexander Mies schnell am Westfalen-Opel vorbei, doch die ersten vier der Klasse blieben stets in Schlagdistanz zusammen. Wie auf einer Perlenkette aufgereiht jagte das Quartett durch die Grüne Hölle. Bis in der fünfte Runde die schnellen Astras an eine Unfallstelle mit doppelt geschwenkten gelben Flaggen kam. Die ersten drei bremsten abrupt ab und fächerten breit auseinander, um einen Crash zu vermeiden. Nett, der als aktuell vierter als Letzter des Pulks an die Unfallstelle kam, versuchte noch zu reagieren, hatte aber keine Chance mehr. „Ich hatte drei Autos vor mir und am Streckenrand war ein Marshall bei der Arbeit“, sagte Nett hinterher geknickt. Als er unsanft um Heck des Wagens mittig vor ihm landete, las er auch schon groß die Aufschrift „Bonk motorsport“. Nett hatte den eigenen Teamkollegen mit aus dem Rennen gerissen. „Das tut mir wirklich leid, aber das ging alles so schnell. Und wenn ich einen der anderen beiden getroffen hätte, wäre es auch nicht viel besser gewesen.“

Im Ergebnis fielen auch die beiden Opel Astras aus. Alexander Mies wurde ebenfalls kurz im Krankenhaus behandelt und dann mit leichten Rückenschmerzen entlassen. „Ich denke, dass ich das noch ein paar Tage merken werde, aber nächste Woche kann ich wieder fahren“, kommentierte Mies, der im Gegensatz zu allen anderen Bonk Piloten am ersten April-Wochenende schon wieder auf der Nordschleife sein wird. Wie BMW am Freitag bekannt gab, ist Mies offizieller BMW-Junior und er tritt für die Bayern in einem BMW 235i beim 24h-Qualifikationsrennen an. „Für Alexander freut mich die Nominierung zum BMW-Junior. Es erfüllt mich mit Stolz, dass er das durch die guten Leistungen im vergangenen Jahr in unserem Team geschafft hat“, gratulierte Michael Bonk.

Der Teamchef selbst hat nun für die nächsten zwei Wochen genug zu tun. Während der BMW nicht mehr zu retten ist und ein neuer Wagen bei BMW georderten werden muss, stehen in der Werkstatt zwei Astras die vorne und hinten wieder repariert werden wollen. „Wir treten in zwei Wochen natürlich wieder mit beiden Autos an. Dann müssen wir in der Werkstatt halt ein paar Überstunden machen“, für Michael Bonk ist der Einsatz der Autos beim zweiten Lauf am 12. April nicht gefährdet. Er hofft nur, dass dann ein besseres Resultat herausspringt, als beim diesjährigen Saisonauftakt.

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28.03.2014 - Bonk motorsport will den Opel-Titel verteidigen und noch mehr

„Alles andere, als die Titelverteidigung wäre für uns das falsche Ziel“, Michael Bonk weiß, dass er bei der Zielvorgabe für die Saison 2014 gar nicht erst kleine Brötchen backen muss. Nach dem Sieg im Opel Astra OPC Cup strebt der Münsteraner Rennstall natürlich den erneuten Sieg an. Doch das ist nicht alles, was die Motorsportler in der VLN Langstreckenmeisterschaft, in diesem Jahr erreichen wollen.

Mit Mario Merten tritt der amtierende Opel-Meister erneut bei seinem Stammteam an. Im Westfalen-Opel steht im Jürgen Nett zur Seite, der schon beim Saisonfinale die Meisterschaft zu holen half. Mit einem Jahr Erfahrung und dem Titel in der Tasche geht Merten auch als einer der Favoriten in die neue Saison, die am kommenden Samstag beginnt.

Doch Bonk motorsport hat sich mit einem zweiten Opel Astra OPC den direkten Konkurrenzkampf ins Haus geholt. Alexander Mies, Daniela Schmid und Jens Moetefindt werden gemeinsam den zweiten Astra aus Münster steuern. Eine Stallorder ist ganz klar außen vor. „Beide Autos werden voll fahren und dann sehen wir mal, wer schneller ist“, sagt Teamchef Michael Bonk. Am liebsten würde er in der Opel-Wertung am Ende des Jahres die Plätze eins und zwei belegen.

In der Meisterschaft wird das schon schwieriger. Doch auch hier hofft Bonk durch eine starke Performance im Opel ganz vorne zu landen. „Natürlich gehört für den Sieg in der VLN deutlich mehr dazu, als in einer Klasse vorne dabei zu sein“, Bonk weiß aus der Erfahrung von drei gewonnenen VLN-Titeln, dass man seine Klasse regelrecht dominieren muss und dazu noch ein wenig Glück benötigt. „Deswegen aber nicht nach dem Titel zu greifen wäre auch die falsche Vorgabe. Wir versuchen einfach so lange wie möglich im Rennen um den Titel dabei zu sein.“

Ob das auch mit dem nagelneuen BMW 235i möglich ist, kann dagegen niemand sagen. Das Auto wurde erst in dieser Woche an die Teams übergeben. In der BMW-Wertung wird daher auch der erste Lauf nicht mitgezählt. Axel Burghardt und Wolfgang Darbrock sollen dem neuen Fahrzeug ordentlich auf den Zahn fühlen. Dazu wird Michael Bonk auch selbst ins Lenkrad des 235i greifen.

Mit diesen drei Autos startet Bonk motorsport erst einmal in die Saison. Ab Lauf zwei kommen dann bis zu zwei BMW M3 GT4 und hin und wieder ein 325i dazu. „Ich denke, wir sind damit ganz gut aufgestellt.“

Eine Herzensangelegenheit bringt in diesem Jahr noch Michael Bonks Frau Conny mit ins Spiel. Alle Fahrer von Bonk motorsport fahren mit dem Logo des „race4hospiz“ auf dem Anzug durch die Grüne Hölle. Damit unterstützt Bonk motorsport das große Charity-Kartrennen, dass traditionell in der Winterpause gefahren wird.

15.03.2014 - Bonk motorsport erfolgreich beim 12H-Rennen in Mugello Italien

Im BMW M3 GT4 mit der Startnummer 10 erreichten Michael Bonk, Liesette Braams und Axel Burghardt in der Klasse SP3 den 2 . Platz und wurden insgesamt 10. im Gesamtklassement.


22.01.2014 - Bonk motorsport mit bestem GT3-BMW in Dubai


„Mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden“, Michael Bonk kam glücklich vom Saisonauftakt, dem 24-Stunden-Rennen in Dubai, zurück ins heimische Münster. Mit Gesamt- und Klassenrang 6 landete der Dunlop-BMW Z4 GT3 von Henry Walkenhorst absolut im Soll. Kein BMW war bei dem langen Wüstenrennen besser. Und auch mit dem BMW M3 GT4 war der Teamchef glücklich. Zwar verhagelte ein Getriebeschaden schon frühzeitig ein besseres Ergebnis, aber trotzdem reichte es noch zu Platz 4 in der Klasse.

Beim GT3-Boliden stimmte an dem Wochenende einfach alles. Technisch blieb der Dunlop-BMW am gesamten Wochenende von Ausfällen verschont. Alles funktionierte einwandfrei. „Da hat wirklich alles gut geklappt“, konstatierte auch Michael Bonk. Und auch auf der Fahrerseite lieferte sich keiner der fünf Piloten auch nur einen kleinen Schnitzer. Henry Walkenhorst, Ralf Oeverhaus, Daniela Schmid, Jens Richter und Claudia Hürtgen lieferten ein lupenreines Rennen ab und trugen somit ihren Teil zu diesem Erfolg bei. Mit nur einer Runde Rückstand auf Rang fünf und lediglich zwei Umläufe hinter dem vierten Platz war es am Ende sogar richtig knapp. Auf der Nordschleife wäre das nicht mal eine ganze Runde gewesen.

Eine frühe Reparaturpause musste sich leider der GT4-BMW nehmen. Nach 4 Stunden verabschiedete sich der 4. Gang aus dem Getriebe. „Wir haben uns dann überlegt, dass ja noch so viel Zeit vor uns liegt und alle Fahrer auch ihren Einsatz bekommen sollen“, meinte Michael Bonk. Innerhalb von zweieinhalb Stunden wechselte die Boxencrew das Getriebe und schickte den seriennahen Wagen wieder auf die Reise. Jörg Hatscher, Ralf Oeverhaus, Max Partl, Liesette Braams und der Teamchef selbst bedankten sich bei den Mechanikern mit einer couragierten Fahrweise, die den BMW letztlich wieder auf Gesamtrang 4 nach vorne spülte. In der Klasse bedeutete das den vierten Platz. „Wenn das Getriebe gehalten hätte, wären wir sicher auf Rang eins oder zwei in der Klasse ins Ziel gekommen“, meinte Michael Bonk, der aber dem möglichen Ergebnis aber nicht hinterher trauert.

Dazu hat der Münsteraner aber auch keine Zeit. Sobald die Autos aus Dubai per Schiff wieder zurück sind, steht schon die Vorbereitung auf das nächste lange Rennen an. Am 15. März startet in Mugello ein 12-Stunden-Rennen. Bonk motorsport wird hier auf jeden Fall mit dem BMW M3 GT4 antreten. Ob noch ein zweites Auto dazu kommt, wird sich in den nächsten Wochen klären.

Außerdem startet jetzt die Vorbereitung in die neue VLN-Saison. Am 22. März stehen die ersten VLN-Testfahrten auf dem Programm. Nur eine Woche später folgt dann bereits der Saisonauftakt. Bonk motorsport will hier natürlich den Titel im Opel Astra OPC Cup verteidigen.

06.01.2014 - Bonk startet in Dubai in die Saison 2014

Für den Münsteraner Rennstall war die Winterpause nur kurz. Bereits am kommenden Wochenende tritt das Team von Michael Bonk zum Saisonauftakt beim 24-Stunden-Rennen von Dubai an. „Hoffen wir, dass wir eine erfolgreiche und schöne Saison vor uns haben“, gab Michael Bonk kurz vor dem Abflug in den Wüstenstaat zu Protokoll. Mit einem guten Ergebnis in Dubai könnte das erste Ausrufezeichen gesetzt werden.
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